Urbane Kunst im Museum

Unter diesem Leitthema hat der Q1-Kunstkurs von Herrn Plümper an einem Workshop im Museum Folkwang in Essen teilgenommen. Zunächst wurde in der neu sortierten Sammlung der »Urbanitäts«-Raum aufgesucht und, nachdem man sich einen Überblick verschafft hatte, zwei Werke von Ernst Ludwig Kirchner vor den jeweiligen Originalen intensiv erarbeitet. Unsere Workshop-Leiterin hat dabei so geduldig pädagogisch gewirkt, so dass auch Wissen aus der Erprobungsstufe noch reaktiviert werden konnte.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, vor der eigentlichen Praxis dann auf eigene Faust durch das Museum zu gehen auf der Jagd nach sieben Kunstwerken, die im vorherigen Unterricht unter dem Aspekt »Kontraste« bearbeitet worden waren. Immerhin vier hingen erfreulicherweise noch – denn das Museum wechselt auch in der ständigen Sammlung die Werke regelmäßig.

Jetzt wurde auch tatsächlich praktisch gearbeitet, nicht wie sonst in den unteren Museumspädagogischen Räumen sondern oben, unter einem Mobile von Alexander Calder. Eine freie Gestaltung in Anlehnung an die bildnerischen Mittel bei Ernst Ludwig Kirchner sollte es sein, und es wurde nach vorhanden Kunstwerken, Bäumen, anderen Teilnehmenden und auch Vorlagen aus dem Internet konzentriert gearbeitet.

Als besondere Technik kam schließlich dann sogenannte Fensterfolie zum Einsatz, welche nach dem Ausschneiden an eine Glasscheibe des Museums aufgebracht wurde. Hierbei sollte ein Werk, welches einen besonders angesprochen hatte, in dieses andere Medium übersetzt werden. Eine interessante Variante, die zu überraschend leuchtenden Ergebnissen führte.

Nach einer kurzen Besprechung der Arbeiten verabschiedete sich unsere Workshop-Leiterin, und die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich die Ausstellung noch weiter allein anschauen zu können. Damit fand ein rundum gelungener Ausflug zu Originalen aus der Kunstgeschichte sein für alle zufriedenstellendes Ende.

Martin Plümper

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